1. Ursprung und Patrone
Die älteste Erwähnung einer Kirche in Hainsbach liegt in dem Schreiben vom 9. Juni 1266 vor, in dem Papst Clemens IV. dem Kloster St. Emmeram in Regensburg – zu dem der Ort Hainsbach gehörte – die Kirche in Hainsbach bestätigte. Aus dieser Zeit dürfte zumindest die einschiffige, romanische Anlage der Kirche stammen. Von dieser romanischen Anlage erkennbar ist noch das kleine Rundbogenfenster im Untergeschoss der Ostwand des Chores (von außen gut erkennbar). (Zum Vergleich: Erst 1333 ist eine Kapelle in Haindling erwähnt, die sich aber bereits damals innerhalb der Pfarrei Hainsbach befand!)
1312 gibt der Abt von St. Emmeram seine Zustimmung zur Stiftung von Altar und Benefizium, 1386 wird Hainsbach dem Kloster inkorporiert. Seit 1575 bestand in Hainsbach eine Probstei von St. Emmeram und seit 1738 ist der Abt von St. Emmeram der Pfarrer von Hainsbach und bestimmt einen seiner Mönche als seinen Vikar. Nach der Säkularisation lag das Besetzungsrecht beim Landesherrn; seit 1816 wird Hainsbach von Geistlichen der Diözese Regensburg betreut. Aber erst seit 1928 liegt das freie Verleihungsrecht beim Bischof von Regensburg.
Die Patrone der Hainsbacher Kirche sind der hl. Johannes, der Täufer, und der hl. Johannes, der Evangelist.