Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1715. Auf dem Altarblatt abgebildet ist die Mutter Gottes mit dem Jesus-Kind und dem Johannesknaben; darüber, im Aufzug, ist der ‘Evangelist’ Johannes auf Patmos zu sehen (auf Patmos wurde die ‘Offenbarung des Johannes’ verfasst [Offb 1,9], die traditionell dem Evangelisten Johannes zugeschrieben wird, auch wenn dies nach heutiger Erkenntnis nicht mehr haltbar ist).
Die beiden gotischen Figuren an den Seiten des Altarblattes, Petrus (links) und Paulus, stammen aus der Kirche in Haindlingberg (die 1924 abgebrochen wurde) und sind erst seit 1960 in Hainsbach. Sie datieren etwa auf das Jahr 1490.
An der linken Wand des Chores hängt das Gemälde der ‘Mater dolorosa’, das früher als Altarbild während der Fastenzeit Verwendung fand.
Ebenfalls an der linken Chorwand, unterhalb des Gemäldes und rechts vom Eingang zur Sakristei, findet man ein gotisches Sakramentshäuschen, das aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt, und somit, zusammen mit dem Taufbrunnen, der älteste Gegenstand in der Hainsbacher Kirche ist.