Über dem Chorbogen findet sich das Wappen des Abtes Johann Baptist Hemm (+ 1719) von 1714, dem Jahr, in dem die Kirche nach der Veränderung wieder konsekriert wurde.
Der Taufstein, vormals halb in der Seitenwand, jetzt freistehend, stammt aus dem Mittelalter (nicht genauer datiert).
Die Kanzel an der Nordseite, die durch die Sakristei zugänglich ist, ist auf etwa 1720 zu datieren. In den Feldern sind die vier Evangelisten zu sehen.
Gegenüber der Kanzel ist ein Kreuz und eine schmerzhafte Mutter Gottes; beide Figuren sind annähernd lebensgroß und dürften ca. um 1741-1745 von Simon Hofer gefertigt worden sein, der auch in der Haindlinger Kirche arbeitete.
Der Kreuzweg aus dem 17. Jahrhundert, auf dem die Figuren in türkischer Gewandung zu sehen sind, ist seit 1893 in der Hainsbacher Kirche.
Aus dem 18. Jh. stammen die Figuren des hl. Sebastian und des hl. Johannes Nepomuk. Aus dem 19. Jh. sind die anderen Figuren unter der Empore, der hl. Franziskus, der hl. Judas Thaddäus und der hl. Theresia.
Das Deckengemälde, die Madonna schützt Hainsbach, stammt aus dem Jahr 1929 und wurde von Gotthard Bauer gemalt.
In der Kirche befinden sich auch einige Grabplatten, die heute in den Wänden bei den Seitenaltären und im Chorraum eingelassen sind.
Die drei Rotmarmorplatten sind die Grabplatten für Marta Kastner, die Frau von Sigmund Kastner (†1505), für Sigmund Kastner (†1533), und für Gabriel Kastner (†17. August 1565, in Haindling als Relief ‘der Eiskalte von Haindling’). Auf letzterer findet sich das Relief des Gekreuzigten, zu dessen Füßen der Verstorbene und seine Frau knien. Im Hintergrund ist die Stadt Jerusalem zu erkennen.
Weitere Grabplatten (aus Solnhofer Stein) sind für Friedrich Ziegler, Pfarrer in Hainsbach (†1669), Johann Ulrich Kastner, Probst von St. Emmeram in Hainsbach (†1699), Sebastian Stiller, Pfarrer von Hainsbach (†1725).